
Vor allem kleine und mittelgroße Formteile lassen sich mit der Lasersinter-Technologie inzwischen auch in größeren Stückzahlen wirtschaftlich produzieren. Der Messer-Hersteller Solicut lässt in diesem generativen Schichtbau-Verfahren die neuen Griffe seiner hochwertigen Küchenmesser fertigen.
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| Moderner Maschinenpark fürs e-Manufacturing: Bei FKM sind 13 Lasersinteranlagen in Betrieb. |
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| Lasergesinterte Messergriffe in bedarfsgerechten Losgrößen: Lebensmittelecht, umweltverträglich und mit rutschfester Oberfläche. |
Die neuen Messergriffe benötigt der Hersteller in zwei Grundtypen sowie jeweils zwei großen und zwei kleinen Ausführungen. Da für das Lasersintern aber kein teures Formwerkzeug benötigt wird, können alle Teile zu einem sehr günstigen Preis hergestellt werden. Die niedrigen Kosten gepaart mit der Schnelligkeit des Verfahrens erlauben zugleich die bedarfsgerechte On-Demand-Produktion der jeweils benötigten Losgröße. Serienstart war 2006 und bisher wurden bereits über 3000 Stück der Messergriffe produziert.
FKM-Sintertechnik liefert die Griffe montagefertig mit integriertem Schnappverschluss und ohne Nieten. Dazu werden die lasergesinterten Teile schwarz eingefärbt und anschließend trowalisiert. So erhalten sie eine griffsympathische und rutschfeste Oberfläche mit optisch interessanter Struktur. Zudem ist der verwendete Serienwerkstoff PA 12 lebensmittelecht und biokompatibel.
Das Lasersintern ist ein trockenes Verfahren. Dabei erstellen CO2-Laser die Teile schichtweise aus pulverförmigem Material und versintern sie. Abhängig von Komplexität, Größe und Anzahl der Teile dauert das nur wenige Stunden. Das Verfahren arbeitet ohne Stützgeometrien.